Der Glasfaserausbau in Deutschland: Dissertation

Montag, 02. Dezember 2013, 09:31 Uhr

Die Rahmenbedingungen in der Telekommunikationsbranche haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Es ist festzustellen, dass die Endkunden immer höhere Datenvolumina und Übertragungsgeschwindigkeiten nachfragen. Die bestehenden Netzinfrastrukturen erreichen damit die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

Im Festnetzbereich werden daher häufig Glasfasertechnologien eingesetzt, da diese sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglichen. Obwohl sich Glasfasertechnologien im Vergleich zu anderen Breitbandtechnologien als sehr leistungsfähig erweisen, liegt das Ausmaß der Ausbauaktivitäten hinter den öffentlichen Erwartungen zurück.

Zielsetzung
Die Zielsetzung der Arbeit besteht darin, einen ersten Forschungsstand hinsichtlich der Glasfaserausbauprojekte und ihrer Ausgestaltungsmerkmale zu erheben. Dabei wurde untersucht, inwieweit sich autonome und kooperative Ausbauvorhaben unterscheiden. Hierzu wurden Vertreter aus den Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland in Bezug auf die Glasfaserausbauaktivitäten in ihrem Gebiet befragt.

Ergebnisse
Die Ergebnisse zeigen, dass in der Praxis eine starke Heterogenität in Bezug auf die Ausbaumodelle existiert. Dies ist vor allem auf die verschiedenen Ausbausituationen in den Kommunen und die dort bereits vorhandene Infrastruktur zurückzuführen.

Mehr Informationen
Verfasser: Sebastian Tenbrock
Titel: Der Glasfaserausbau in Deutschland – Eine empirische Untersuchung der Ausgestaltungsformen und Kooperationsvarianten
ISBN: 978-3-8440-2341-1
Reihe: Münstersche Schriften zur Kooperation
Herausgeber: Frau Prof. Dr. Theresia Theurl
Münster
Hier verfügbar