Glasfaseranschluss für GRIPS III: Erster Kunde angebunden

Freitag, 26. Februar 2016, 13:40 Uhr

Der Gründer- und Innovationspark Steinfurt (GRIPS) ist am Netz, so die gute Nachricht, die Guido Brebaum, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt), Rolf Echelmeyer, Geschäftsführer der Stadtwerke Steinfurt und Ulrich Funke, Projektmanager vom deutsch-niederländischen Netzwerk NDIX, verkünden.

Mit dem Netz ist die große Welt der Glasfaser gemeint. Erster Kunde ist die Gesellschaft für angewandte Marktforschung in der Energiewirtschaft (G.A.M.E) mbH.

Das Unternehmen ist ein spezialisierter Energiemarktdienstleister und unterstützt bundesweit namhafte Energieversorgungsunternehmen sowie Marktteilnehmer der Erneuerbaren Energien bei der Analyse von Marktdaten und erstellt eigene Studien im Bereich der Energiebranche. Lars Menken, Prokurist der G.A.M.E., erläutert: „Wir sind als Unternehmen darauf angewiesen, sehr große Datenmengen zu verarbeiten und auch über schnelle Leitungen in verschiedenen Formen zu kommunizieren. Daher brauchten wir den Glasfaseranschluss dringend.“

Dass dieses Thema ernst gemeint ist, machte das Unternehmen dadurch deutlich, dass es erst zu dem Zeitpunkt die angemietete Fläche im GRIPS erweiterte, als der Bau des Glasfaseranschlusses feststand. „Von der Anbindung an das Glasfasernetz hing unsere Standortentscheidung ab“, so Menken.

Ein gelungenes Beispiel für die Bedeutung des Glasfaserausbaus, meint WESt-Geschäftsführer Guido Brebaum: „Durch die Anbindung von GRIPS an das Glasfasernetz, ist der Standort noch attraktiver geworden.“

Möglich wurde der Ausbau durch die Stadtwerke Steinfurt, die insbesondere in den Gewerbegebieten in Steinfurt Glasfaserleitungen bis in die Gebäude anbietet. Rolf Echelmeyer, Geschäftsführer der Stadtwerke Steinfurt, erläutert: „Als kommunales Unternehmen fühlen wir uns dem Wirtschaftsstandort Steinfurt in besonderer Weise verpflichtet.“ Es handele sich um einen aktiven Beitrag zur Wirtschaftsförderung. Ebenso wie die Offenheit des Netzes, das ein Monopol bewusst ausschließe. Denn auf dem Glasfasernetz gibt es den Zugang zu fast hundert verschiedenen Diensteanbietern. Möglich macht das der NDIX, eine offene und unabhängige Breitbandplattform für Unternehmen, die auf dem Netz der Stadtwerke quasi einen Marktplatz von Diensteanbietern bereit hält. Ulrich Funke, Projektmanager beim NDIX, stellt die Vorteile für Unternehmen dar: „Mit dem NDIX und der Glasfaser hat man den Zugriff auf vielfältige Dienste und Anwendungen von deutschen und niederländischen Dienstleistern.“

GRIPS gewinnt mit der Glasfaser noch einmal deutlich an Qualität, waren sich Vertreter aller beteiligten Häuser einig. Denn für ein Technologie- und Gründerzentrum seien schnelle Breitband-Leitungen ein besonders wichtiges Kriterium. Mit viel Grips jetzt noch schneller in der Welt unterwegs….

Nähere Informationen:
www.westmbh.de
www.stadtwerke-steinfurt.de
www.ndix.de
www.energiemarkt-forschung.de