Sicher vernetzen, Patientendaten schützen

Montag, 26. August 2013, 15:38 Uhr

Die IT-Vernetzung unter Krankenhäusern, Ärzten und weiteren medizinischen Einrichtungen spart Zeit, Kosten und fördert die Behandlung des Patienten. Wie aber lassen sich Datenschutz mit effektiver Nutzung der Informationen vereinbaren? Um diese Frage drehte sich eine Veranstaltung, die von der Gesundheitsregion Münsterland und NDIX b.v. am 10. Juli mit 35 Teilnehmern durchgeführt wurde.

Im Technologiehof Münster sprachen Prof. Dr. Rainer Böhme von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Lars Treinat vom Zentrum für Telematik und Telemedizin aus Bochum. Sie zeigten Anforderungen an IT-Systeme auf, die sich einerseits aus den Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und andererseits aus der erforderlichen Benutzungsfreundlichkeit ergeben.

Über den Umgang mit Datenschutz in der täglichen Praxis und über den Telekonsilverbund berichtete Dr. Gregor Hülsken vom Universitätsklinikum Münster. Peter Mussinghoff lieferte ein weiteres Beispiel aus der Augenabteilung am St. Franziskus-Hospital Münster. Des Weiteren sprach er über ein Zuweiserportal in der Augenabteilung seiner Klinik.

Carmen Helena Schulte von der Gesundheitsregion Münsterland freute sich über die gute Resonanz. „Sie belegt die Relevanz des Themas für die medizinische Versorgung und für Unternehmen.“