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Heimnetzwerk ist ein Schlaraffenland für Cyberkriminelle

Mittwoch, 11. November 2020, 00:00 Uhr

Teil 1 von 3 | Autor: Dylan van Dijk, Risiko- und Innovationsmanager

Thuisnetwerk is luilekkerland voor cybercriminelen 600x400

Die Corona-Pandemie breitet sich aus, und die Auswirkungen auf die Wirtschaft und die verschiedenen Sektoren sind beträchtlich. Vielleicht sind die Veränderungen in der IT-Landschaft am deutlichsten sichtbar. Das Arbeiten von zu Hause aus ist die neue Normalität, und es hat die IT- und Telekommunikationslandschaft drastisch verändert. Diese Veränderungen werden sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Ergonomie und die Qualität des Heimarbeitsplatzes werden die notwendige Aufmerksamkeit erhalten, aber die Aufmerksamkeit wird sich bald auf das sichere Arbeiten von zu Hause aus verlagern. Der Heimarbeitsplatz ist zu einem Teil der digitalen Geschäftsumgebung geworden und damit ungewollt zu einer Schwachstelle im Unternehmensnetzwerk. Diese Schwachstellen werden von böswilligen Parteien genutzt, um über die heimische Umgebung in das Firmennetz einzudringen. Was können Sie als Arbeitgeber dagegen tun? 

  

Gesetzgebung zum Datenschutz 

Wenn es um die häusliche Arbeitsumgebung des Arbeitnehmers geht, müssen Sie sich als Arbeitgeber mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auseinandersetzen und finden sich bald auf dünnem Eis wieder. Welche Anforderungen können und dürfen Sie als Arbeitgeber an die Ausrüstung in den Wohnungen der Arbeitnehmer stellen und welche nicht? Die Bereitstellung eines Firmenlaptops und anderer Ressourcen, die für einen Heimarbeitsplatz benötigt werden, ist kein Problem, sie wird nur dann sensibel, wenn es sich um (WiFi-)Router und Modems handelt, die auch von anderen Familienmitgliedern genutzt werden. Aber wie stellt man sicher, dass Hacker nicht über das Homeoffice freien Zugang zu geschäftskritischen Daten und Systemen erhalten? 

  

Hacker konzentrieren sich auf Heimarbeiter 

In vielen Fällen bietet die Flexibilität von Cloud und SD-WAN die Lösung. Aber auch diese Techniken verwenden VPN's über das unsichere öffentliche Internet und das ist ein großes Geschäftsrisiko! Hacker haben ihren Schwerpunkt auf den Heimanwender verlagert. Sehr verständlich, denn dies ist derzeit der einfachste Weg, um auf ein Firmennetzwerk zuzugreifen. Im Allgemeinen halten die Haushalte die Firmware ihrer (Wifi-)Router und Modems nicht auf dem neuesten Stand. Wenn es überhaupt auf dem neuesten Stand gehalten werden kann, denn im Consumer-Markt ist die Weiterentwicklung von Firmware nicht vorgeschrieben und schon gar nicht per Definition üblich. Auch die Aktualisierung der Firmware erfordert das notwendige technische Wissen. Warum ist es so wichtig, die Firmware auf dem neuesten Stand zu halten? 

  

... lesen Sie es nächste Woche in Teil 2 von 3.