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Kostenlose Glasfaseranschlüsse für Münster

Mittwoch, 30. September 2020, 00:00 Uhr

Münster, September 2020. Dank eines Bundeszuschusses können Münsteraner Unternehmen nun kostenlos einen Glasfaseranschluss beantragen. Innerhalb der kommenden zwei Jahre sollen im Auftrag der Stadt Münster sämtliche Industriegebiete im Stadtgebiet mit einem Glasfasernetz erschlossen werden. Münster wird noch stärker zur „GigabitCity“, was zahlreichen Unternehmen interessante neue Möglichkeit eröffnet. Rasend schnelle Digitalinfrastruktur gewinnt als Standortfaktor rasant an Bedeutung.

Münster-Loddenheide-Glasfaser-Ausbau-Oktober-2019

Umgesetzt wird die „GigabitCity“ vom Netzbetreiber NDIX, an dem auch die Stadtwerke Münster beteiligt sind, dem Investor Primevest Capital Partners sowie German Fiber Solution als Ausbaupartner. Das gemeinsame Ziel: eine schnelle, zuverlässige und sichere Glasfaserverbindung für Unternehmen in Münster.  Dank der Förderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, die im Rahmen der nationalen Breitbandstrategie der Bundesregierung erfolgt, können sich rund 750 Unternehmen kostenlos an das Breibandnetz anschließen lassen. Wie wichtig das perspektivisch ist, haben insbesondere die letzten Monate gezeigt: Das IT-gestützte „neue Arbeiten“ hat pandemiebedingt weiter an Dynamik gewonnen. „Es ist eine Tatsache, dass in Zukunft alles digitaler sein wird, dafür ist ein stabiler Datenfluss mit Lichtgeschwindigkeit die Basis“, unterstreicht Jeroen van de Lagemaat, Geschäftsführer von NDIX. Interessanter Nebenaspekt: Es geht um weit mehr als schnelleren Internetzugang. Durch das sogenannte Next Generation Access (NGA)-Netz können auch unabhängig vom World Wide Web zuverlässig und vor allem sicher Verbindungen geknüpft werden. Der entsprechende Antrag für den kostenlosen Glasfaseranschluss steht neben weiteren Informationen unter www.gigabitcitymuenster.de zur Verfügung.


Bewährtes Modell

Im Technologiepark und im Gewerbegebiet Loddenheide hat die Zukunft längst begonnen. Dort nutzen Unternehmen bereits seit 2019 erfolgreich das Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz mit einer Bandbreite von einem Gbit/s (1.000 Mbit/s). Zu ihnen zählt auch das Autohaus Berkemeier, das die neuen Möglichkeiten zu schätzen weiß. Es verfügt auch über Niederlassungen in Greven, Münster und Steinfurt − alle ebenfalls „GigabitCities“. Geschäftsführer Jan Berkemeier weiß um die damit verbundenen Chancen: „Die Digitalisierung ist ein Entwicklungsprozess. Wir haben nicht den Anspruch, diesbezüglich um jeden Preis Vorreiter zu sein. Allerdings möchten wir wichtige Trends aufgreifen und sinnvolle Dinge übernehmen. Uns interessiert in diesem Zusammenhang alles, was Arbeitsprozesse erleichtert, Einsparungen ermöglicht, Mehrwerte für unsere Kunden schafft und funktioniert.“ Das ist beim reibungslosen Workflow zwischen den Berkemeier-Niederlassungen der Fall. Auf Basis der modernen Infrastruktur konnten bereits fast alle Berkemeier-Filialen miteinander vernetzt werden.

Berkemeier

Höhere Effizienz

Vor allem war es dem Unternehmen wichtig, bei der Einführung des Intranets auch die gesamte Belegschaft miteinzubeziehen. „Unsere Mitarbeiter haben das wunderbar mittgetragen. Sie greifen nun in Echtzeit auf den gemeinsamen Server zu und teilen dort alle relevanten Daten miteinander. Die Arbeit mit dem System gestaltet sich vollkommen unkompliziert. Die zentrale Ablage macht uns wesentlich schneller. Vieles ist einfacher als vorher! Zudem bietet sie mehr Sicherheit. Das Datenverlustrisiko wird deutlich reduziert. Die Ablage auf Mitarbeiterrechnern war in dieser Hinsicht deutlich problematischer“, so Berkemeier weiter.