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„Natürlich brauchen wir Glasfaser!“

Freitag, 29. November 2019, 11:56 Uhr

Mit einer hochkarätig besetzten Festveranstaltung hat der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) am gestrigen Donnerstag sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Vor mehr als 750 geladenen Gästen sprachen unter anderem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann, Bundeskartellamts-Chef Andreas Mundt und SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer machte deutlich, dass bis zur vollständigen Digitalisierung Deutschlands noch viele Herausforderungen zu stemmen seien. Mit Mut und Entschlossenheit sei die Aufgabe aber zu meistern, unterstrich der Minister. Scheuer erkannte dabei die Notwendigkeit flächendeckend vorhandener Glasfasernetze ohne Umschweife an: „Natürlich brauchen wir Glasfaser!“, sagte Andreas Scheuer – und sicherte den mittlerweile 200 Netzbetreibern des führenden deutschen Glasfaserverbands zu: „Wir stehen an Ihrer Seite, um die Menschen zu erschließen und anzuschließen, um gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen.“

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, bekräftigte den alternativlosen Schwenk hin zu direkten Glasfaseranschlüssen: „Wir müssen weg von Kupfer und hin zu Glasfaser – und die Menschen dafür begeistern. Aber mit realistischen Erwartungen: Der Ausbau geht nicht über Nacht!“

Bundeskartellamts-Präsident Andreas Mundt würdigte den von den Netzbetreibern des BREKO bereits erreichten Stand des Glasfaserausbaus und deren Investitionen in die beste digitale Infrastruktur. „Wenn ich sehe, in welchem Ausmaß Ihre Carrier investieren, ist mir um die Zukunft nicht bange.“

„Die Netzbetreiber unseres Verbands stellen allein rund 2,8 Millionen aller aktuell rund 5 Millionen verfügbaren Glasfaseranschlüsse“, unterstreicht dann auch BREKO-Präsident Norbert Westfal. „Hinzu kommt: Die BREKO-Carrier realisieren rund 80 Prozent aller Ausbauprojekte eigenwirtschaftlich, also ohne Inanspruchnahme staatlicher Fördergelder.“

BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers freut sich, dass das Festnetz in Deutschland boomt: „Alle Weichen sind nun endlich in Richtung Glasfaser gestellt – dafür haben wir uns ganz stark gemacht.“ Für Albers ganz wichtig: „Unsere Netzbetreiber stemmen den überwiegenden Teil des Glasfaserausbaus in Deutschland und tragen damit auch in Zukunft eine große Verantwortung für die digitale Zukunft unseres Landes.“

Norbert Westfal betont: „Damit wir den Glasfaserausbau möglichst schnell und effizient realisieren können, brauchen unsere Mitgliedsunternehmen optimale Rahmenbedingungen – zum Beispiel bei der künftigen Glasfaserregulierung oder den künftigen Förderbedingungen. Hierfür stehen wir der Politik und Institutionen wie der Bundesnetzagentur weiterhin als kompetenter und engagierter Partner zur Seite, der sich mit konstruktiven und fundierten Vorschlägen aktiv miteinbringt.“...

Lesen Sie hier weiter: Pressemitteilung BREKO 20 Jahre 
Quelle: BREKO – Bundesverband Breitbandkommunikation e.V.

NDIX: mitglieder der BREKO

Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) repräsentiert den Großteil der deutschen Fest-netzwettbewerber. Seine Mitglieder setzen klar auf die zukunftssichere Glasfaser und zeichnen aktuell für fast 70 Prozent des wettbewerblichen Ausbaus mit direkten Glasfaseranschlüssen (FTTB / FTTH) verant-wortlich.

Seit seiner Gründung im Jahr 1999 tritt der BREKO erfolgreich für den Infrastrukturwettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Die mehr als 350 BREKO-Unternehmen, darunter 200 City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke, versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete, die „weißen Flecken“, mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Dazu haben sie im Jahr 2018 rund 2,5 Mrd. Euro investiert und dabei einen Umsatz in Höhe von 7,6 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit leisten die BREKO-Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag zum flächendeckenden Glasfaserausbau sowie zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregierung.

Die BREKO-Netzbetreiber sind auch weiterhin zu erheblichen Investitionen bereit, um mit der Glasfaser das richtige Fundament für die Digitalisierung zu schaffen und Deutschland auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft aktiv voranzubringen. Hierzu bedarf es entsprechender politischer und regulatorischer Rah-menbedingungen, für die der BREKO mit seiner Expertise engagiert eintritt. Der hierzulande führende deut-sche Glasfaserverband hat sich konsequenterweise mit einem klaren Infrastrukturziel – Glasfaser bis min-destens in alle Gebäude Deutschlands – eindeutig positioniert.